FAQ

 

Nachfolgend behandle ich einige häufig gestellte Fragen zu Ihrer Information.

 

Warum einen Therapeuten aufsuchen?

Viele Menschen geraten im Verlaufe ihres Lebens an den Punkt an dem etwas in Ihnen ins Stocken gerät. Die Lebensenergie ist plötzlich weg, Aengste entstehen, Konflikte spitzen sich zu oder körperliche Krankheiten sind da, für welche es scheinbar keine Ursache gibt. Häufig kommt die Idee einer Psychotherapie von den Betroffenen selbst, manchmal auch von Bekannten, dem Hausarzt u.a.. Manchmal besteht aber auch einfach der Wunsch nach ein paar Gesprächen. 

Bei meinen Klienten entstehen dann oft die folgenden Fragen: Was kommt da auf mich zu? Was tut der Psychologe? Was erwartet er von mir? Wie verläuft ein solches Gespräch? Im nachfolgenden Teil möchte ich Ihnen dazu einige Antworten geben.

 

Zunächst vereinbare ich mit meinen Klienten ein oder mehrere Gespräche in welchen wir uns kennen lernen. Dann erst entscheiden Klient und Therapeut ob, wo und wie weitere Gespräche stattfinden. Wichtig ist dabei, dass der Klient das Gefühl hat, zu meinem Therapeuten kann ich Vertrauen aufbauen. Und falls dies nach drei Stunden nicht der Fall ist, dann sollte der Klient dies dem Therapeuten sagen. 

In der Regel treffen ich meine Klienten rund ein Mal pro Woche für 50 Minuten. Wir sitzen uns gegenüber. Wie viele Gespräche insgesamt nötig sind ist von Mensch zu Mensch verschieden. 

 

Worum geht es in unseren Gesprächen?

Dies bestimmt bei uns der Klient, die Klientin. Deshalb sprechen wir auch vom Personzentrierten Ansatz oder Klientenzentrierter Therapie. Der Klient erzählt, was Ihm wichtig erscheint und wozu er oder sie das Bedürfnis haben. Dabei sollten sich die Klienten nicht fragen, ob ihre Aeusserungen sinnvoll sind oder einen guten Eindruck auf mich machen. Sie dürfen sich frei fühlen, die Stunde so zu nutzen, wie es ihnen entspricht. Manchmal kommen Gefühle hoch, die den Klienten vielleicht auch peinlich sind. Diese sind jedoch willkommen und dürfen, ja sollen sogar, ausgedrückt werden. 

 

Wie verändert sich der Klient?

Dies ist abhängig von dem entsprechenden Problem und der Person, welcher dieses wiederfährt. Im Allgemeinen sind jedoch folgende Aenderungen häufig zu beobachten:

Dem Klienten wird klarer, was er eigentlich will und er wird eher die Kraft haben, dies auch umzusetzen. Der Klient wird unabhängiger von den Vorstellungen der anderen Menschen. Er spürt sich besser, sein Fühlen wird vielfältiger. 

Der Klient wird sich besser akzeptieren, indem er sich selbst, trotz gewisser Schwächen, als liebenswerten Menschen erkennt.

 

Für welche Probleme nützen solche Veränderungen?

Innere Klarheit und Akzeptanz sind meist ausreichend, um viele psychische und körperliche Symptome zum Verschwinden zu bringen. Solche Symptome können 

Aengste, Gefühle von Leere und Sinnlosigkeit, Konzentrationsprobleme, Stress, Essstörungen, Süchte, Schuldgefühle und Kraftlosigkeit sein. Aber auch viele körperliche Beschwerden verbessern sich, sofern sie durch psychische Schwierigkeiten mitbedingt sind. Dies können zum Beispiel Kopf- und Magenschmerzen, Schlafstörungen und sexuelle Probleme sein.

 

Was tut der Therapeut?

Er hört zu. Das mag zunächst etwas banal tönen? Ich meine damit wirkliches Zuhören. Ich versuche mich in die Situation des Klienten zu versetzen und ihn so zu verstehen, als ob ich in dessen Lage wäre. Ich werde dem Klienten laufend eine Rückmeldung geben über das, was ich von ihm verstanden habe. Damit kann er selbst auch immer wieder überprüfen, ob ich ihn richtig verstanden habe und mich bei Abweichungen korrigieren. Ich werde bei meinen Rückmeldungen mich speziell auf seine Anschauungen, auf die Bedeutung, die er seinen Erfahrungen gibt und auf seine Gefühle achten. Indem der Klient von mir hört, was ich verstanden habe wird ihm manches bewusster, indem er veranlasst wird genauer auf sein Denken und Fühlen zu achten. Und auch zu schauen, ob es ihm wirklich entspricht. 

Mein Interesse an meinen Klienten ist echt und ich hoffe stets diese selbst für das Erforschen von sich selbst begeistern zu können. Manchmal scheint das Verhalten eines Menschen auf den ersten Blick für diesen oder für Aussenstehende merkwürdig bis unverständlich. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es ein schönes Gefühl ist dem Nachzugehen und zu verstehen, warum jemand so ist wie er ist. Ich konnte daraus auch für mich selbst oft Erkenntnisse ziehen und es freut mich, wenn durch Verstehen Veränderungen passieren, welche meinen Klienten mehr Lebensfreude ermöglichen.

Wer den Mut aufbringt sich einem – für ihn fremden Menschen – zu öffnen und von sich zu berichten erhält meinen vollen Respekt. In einer Gesellschaft, bei welcher die Fassade der Menschen die Normalität ist, ist es keine Selbstverständlichkeit eigene Probleme auszusprechen und einem Therapeuten auch Schwächen einzugestehen. Mir sind Menschen sympathisch, die sich dazu überwinden können. Für mich war es immer eine schöne Erfahrung, wenn ich merkte, dass ich so akzeptiert werde, wie ich bin. 

Und wie steht es mit der Verschwiegenheit der Therapeuten? Die psychotherapeutischen Gespräche unterstehen der ärztlichen Schweigepflicht. 

 

 

Die Therapiemethode 

Ich verwende die psychotherapeutischen Methoden des personzentrierten Ansatzes und der Hypnose an.